Studie zum Kindererholungsheim Kloster Wessobrunn (in Arbeit)
Mehr hierzu siehe im gesonderten Menüpunkt: https://www.kinderverschickung-bayern.de/Aufarbeitung Kloster Wessobrunn.htmlhttps://verschickungsheime.de/aufruf-zur-beteiligung-an-studie-in-duesseldorf-im-medizinethischen-institut
Erste bundesweite Studie über die Geschichte der Kinderkuren zwischen 1945 und 1989 von Caritas, Diakonie, Dt Rrentenversicherung und DRK
https://www.geschichte.hu-berlin.de/de/bereiche-und-lehrstuehle/sozial-wirtschaftsgeschichte/forschungsprojekte/kindererholungskuren-1945-1989-brdSitzung des Familienausschusses mit dem Thema Verschickung vom 20.03.2024
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw12-pa-familie-63-sitzung-992770Studie der AWO zum Stauffenhof, Bad Reichenhall
https://awo-bayern.de/wp-content/uploads/Lang_Rumschoettel_Studie-Stauffenhof_AWO-LV-Bayern.pdfAufruf: Zeitzeugen für Studie der AWO Hamburg und Schleswig Holstein gesucht!
28.05.2026Haben Sie als Kind eine Kur oder Verschickung in einem Heim der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in
Schleswig-Holstein oder Hamburg erlebt?
Für ein interdisziplinäres Forschungsprojekt im Auftrag der AWO Schleswig-Holstein und der
AWO Hamburg suchen wir Personen, die bereit sind, ihre Erinnerungen und Erfahrungen in
einem Interview zu teilen.
Worum geht es?
Wir möchten besser verstehen, wie die Kinderkuren und Verschickungen in AWO-Heimen
erlebt wurden. Es geht darum, dieses Kapitel der Geschichte wissenschaftlich aufzuarbeiten
und die Erfahrungen ehemaliger Verschickungskinder sichtbar zu machen.
Wer kann teilnehmen?
Gesucht werden Personen, die als Kind in ein AWO-Heim in Schleswig-Holstein oder Hamburg
verschickt wurden.
Wie läuft das ab?
• Zunächst gibt es ein unverbindliches Vorgespräch per Telefon oder Zoom.
• Danach folgt ein Interview, in dem Sie in Ihrem eigenen Tempo von Ihren
Kurerfahrungen berichten können.
• Das Gespräch kann telefonisch oder per Zoom stattfinden und wird – nur mit Ihrem
Einverständnis – aufgezeichnet.
Wichtig ist uns:
• Sie entscheiden selbst, was Sie erzählen möchten.
• Ihre Erfahrungen werden nicht bewertet, sondern wissenschaftlich und historisch
eingeordnet.
• Wenn Sie es wünschen, werden Ihre Angaben anonymisiert.
• Ohne Ihr ausdrückliches Einverständnis wird nichts veröffentlicht.
Wenn Sie grundsätzlich Interesse haben, wären vorab ein paar kurze Informationen – sofern
verfügbar – hilfreich:
• In welches AWO-Heim in Schleswig-Holstein oder Hamburg wurden Sie verschickt?
• Wann war das ungefähr?
• Wie alt waren Sie damals?
• Von wo aus wurden Sie verschickt?
• Wie alt sind Sie heute?
Warum Ihre Teilnahme wichtig ist
Die Geschichte der Kinderverschickung ist bis heute nur unvollständig aufgearbeitet. Ihre
Erinnerungen können dazu beitragen, ein genaueres Bild dieser Zeit zu gewinnen.
Wenn Sie mitmachen möchten oder Fragen haben, freuen wir uns über eine Nachricht per E
Mail, gern direkt mit Antworten auf die vorangehenden Fragen sowie Ihren Kontaktdaten (Mail
Adresse, ggf. Telefon), an:
Prof. Dr. Peter Graeff (Uni Kiel): pgraeff@soziologie.uni-kiel.de
Dr. Helge-Fabien Hertz (Uni Duisburg-Essen): helgefabien.hertz@uni-due.de
Vielen Dank fürs Lesen – und gerne auch fürs Teilen dieses Aufrufs.